SEO & SEA: So findet man die richtigen Keywords

Jegliche Form von Suchmaschinenmarketing (SEM), ob Suchmaschinenoptimierung (SEO) oder Suchmaschinenwerbung (SEA), basiert auf den von Nutzern gestellten Suchanfragen an eine Suchmaschine. Der Nutzer hat ein Bedürfnis oder ein Problem, formuliert dies in seinen Worten und gibt diese Worte bei Suchmaschinen ein, um relevante Seiten zu finden, die seine Anfrage beantworten.

Dabei kann es zu fundamentalen Unterschieden bei der Wortwahl kommen, die der Suchende definiert und die, die der Experte, also die Person die Inhalte zu dem umschriebenen Thema des Suchenden bereitstellt, verwenden. Deshalb ist es wichtig herauszufinden, welche Suchanfragen der potenzielle Besucher verwendet, um Inhalte zu finden, für die man als Webseitenbetreiber gefunden werden möchte.

Die drei Formen von Suchanfragen

In der Regel wird nach folgenden Arten von Suchanfragen unterschieden:

Navigationsorientierte Keywords

Bei einer navigationsorientierten Suchanfrage hat der Suchende bereits eine konkrete Vorstellung, was er genau sucht. So ist z.B. eine Suche nach „Trust Agents“ eine navigationsorientierte Suchanfrage.

Informationsorientierte Keywords

Bei diesem Typ von Anfrage sucht der Nutzer sehr allgemein nach Informationen zu einem Thema, beispielsweise „Sehenswürdigkeit + Stadt“, „Testsieger Digitalkamera“ oder „SEO keywords definition“.

Transaktionsorientierte Keywords

Transaktionsorientierte Suchanfragen lassen sich gut durch Wörter wie „[Produkt] kaufen“, „[kategorie bestellen]“ erkennen. Der Nutzer weiß bereits, was er (kaufen) möchte und sucht gezielt nach einem Produkt oder einer Produktkategorie.

Suchwörter recherchieren und Suchvolumina bestimmen

Um die auf die Zielgruppe ausgerichteten Begriffe zu identifizieren, ist eine Keywordrecherche notwendig. Durch eine direkte Befragung der Zielgruppe, der Auswertung bestehender Daten oder die Analyse von Wettbewerbern kann man neben eigenen Ideen mögliche Suchbegriffe identifizieren. Doch auch Suchmaschinen bieten dank der „Suggest-Vorschläge eine ausgezeichnete Anlaufstelle.

Um die Nachfrage nach einem bestimmten Begriff festzustellen, sollte auf das Keywordtool der Suchmaschine zurückgegriffen werden, für welche man seine Website optimieren bzw. ausrichten möchte. In Europa ist aufgrund der starken Stellung von Google das „Google AdWords Keyword Tool“ (zum Tool) die passende Quelle.

Der Mythos „Keyworddichte“

Da die Häufigkeit des Auftretens eines Wortes ein Indikator für den Inhalt des betrachteten Dokuments sein kann, hat sich der Begriff Keyworddichte bzw. Suchwortdichte im Gedächtnis von Webseitenbetreibern verankert. Zwar hat die Häufigkeit des Auftretens eine Bedeutung für die Rankingbestimmung, aber vielmehr sollten Sie als Webmaster dafür Sorge tragen, dass die Zielseite passend für das Bedürfnis aufgebaut ist. Mehr zu diesem Thema finden Sie hier im Artikel über Suchwortdichte.