SEO mit Google Search Console

Google Search Console Buch Sie möchten praxisnah alles Wichtige rund um SEO im Allgemeinen und Google Search Console im Speziellen erfahren? Dann ist die zweite Auflage des Google Search Console Buchs unseres Geschäftsführers Stephan Czysch die perfekte Wahl! Nach dem großen Erfolg von Suchmaschinenoptimierung mit Google Webmaster Tools wurde das Buch nochmals umfassend aktualisiert und erweitert.

Das erwartet Sie in SEO mit Google Search Console

  • Alles rund um die Google Search Console
  • Verständliche Einführung in das Thema SEO
  • Die richtigen Keywords finden
  • Wichtige Rankingfaktoren in der Übersicht
  • Googles Richtlinien und Updates
  • Tipps zur Onpage-Optimierung
  • Anwendbare Offpage-Strategien
  • Aktuelle Themen wie Accelerated Mobile Pages (AMP), SEO für Apps & mobile SEO
  • Kompakte Vorstellung der Bing Webmaster Tools

An wen richtet sich das Search Console Buch?

Sie müssen kein SEO-Profi sein, um den Buchinhalt verstehen und anwenden zu können. Das Buch richtet sich sowohl an Webentwickler, Online-Marketer, Redakteure, SEOs und Webanalysten. Vorkenntnisse helfen im Umgang mit der Google Search Console definitiv, wer allerdings bisher wenig Berührungspunkte mit SEO hatte, der findet im SEO-Einführungskapitel das notwendige Grundlagenwissen verständlich aufbereitet.

Das Buch steht seit Februar 2017 für 26,90 Euro im Fachhandel. Hier können Sie das Buch direkt bei Amazon bestellen. Eine kostenfreie Leseprobe finden Sie bei O’Reilly.


Über die Google Search Console

Die Google Search Console (bis Mai 2015 Google Webmaster Tools, zur Website) ist ein kostenfrei von Google angebotenes Analysetool für Apps und Websites. Neben einer Vielzahl an Berichten bietet das Tool diverse Konfigurationsmöglichkeiten. Diese können sich positiv auf die Auffindbarkeit der Website-Inhalte in der unbezahlten Google-Suche aus. Zudem dient die Search Console als Kommunikationskanal zwischen Google und dem Webmaster.

Werden durch Google Probleme mit dem Webauftritt festgestellt (beispielsweise Infektion der Website mit Schadsoftware, Anstieg von nicht aufrufbaren Inhalten, Nicht-Erreichbarkeit der Website oder Verstöße gegen die Google Richtlinien), versendet Google eine Benachrichtigung.

Zugriff auf die Daten erhalten

Die Daten und Berichte der Search Console stehen erst nach erfolgreicher Verifizierung der Inhaberschaft der App oder Website zur Verfügung. Dazu ist es notwendig, einen an das benötigte Google Konto gebundene Bestätigungsschlüssel auf dem Webauftritt einzubinden. Um die Bestätigung durchzuführen werden verschiedene Methoden angeboten.

Beim Anlegen der Google Search Console muss darauf geachtet werden, die richtige „Property“ zu bestätigen. Mit Property wird ein Webauftritt oder eine App bezeichnet. Google unterscheidet zwischen sowohl zwischen Protokollen (https://www.trustagents.de vs. http://www.trustagents.de), als nach Subdomain (z.B. www. oder blog.). Bei Umzug einer Website von http:// zu https:// werden Sie feststellen, dass die Daten in der http:// Property sukessive zurückgehen und – bei erfolgreichem Umzug – unter https:// entsprechend ansteigen.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie im Buch von Stephan Czysch oder in der Google-Hilfe.

Wichtige Funktionen der Google Search Console in der Übersicht

In der regelmäßigen Arbeit mit der Google Search Console sind die folgenden Berichte besonders wichtig:

  • Suchanalyse zur Auswertung der Suchanfragen, zu denen die Website gefunden wird
  • Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten, um eine schlechte Platzierung in den Suchergebnissen auf mobilen Geräten zu vermeiden
  • HTML-Verbesserungen, um doppelte Inhalte (Duplicate Content) zu identifizieren und zu korrigieren
  • Abruf wie durch Google, um neue oder aktualisierte Inhalte von Google indexiert zu bekommen
  • Crawling-Fehler, um solche zu entdecken und zu korrigieren
  • Disavow-Tool für die Entwertung nicht gewünschter Verlinkungen (mehr zum Disavow Tool)
  • Internationale Ausrichtung, um die passende Adressen in der Suche bei internationalen Websites angezeigt zu bekommen
  • Sitemaps im gleichnamigen Bericht auswerten
  • Crawling-Statistiken, um die Crawling-Intensität des Googlebot zumindest numerisch nachzuvollziehen

Blick auf die Suchanalyse

Die Suchanalyse ist mit Sicherheit der Bericht, der besonders viele Webmaster interessiert. Im Bericht wird auf Tagesbasis die Entwicklung von Impressionen (eine URL ist auf der aufgerufenen Ergebnisseite (SERP) sichtbar), Klicks und Position für Suchanfragen dargestellt. Die Daten lassen sich in verschiedenen Dimensionen betrachten.

Der nachfolgende Screenshot zeigt, wie sich das Ranking für eine bestimmte Suchanfrage in verschiedenen Ländern verteilt.

suchanalyse google search console

Durch einen Wechsel von „Länder“ zu „Seiten“ zeigt Google die Adresse(n) an, die für die Suchanfrage gefunden werden. Doch die Suchanalyse kann noch mehr: Über die Vergleichsfunktion lässt sich unter anderem analysieren, wie viele Zugriffe über Desktop versus Mobilgeräte stattfinden.

suchanalyse vergleich nach gerät

Die gezeigte Property wird auf Desktop-Geräten wesentlich häufiger angezeigt. Das kann entweder daran liegen, dass die Themen der Seite eher auf Desktopgeräten nachgefragt werden, oder die Seite nicht mobiloptimiert ist. Dadurch schneiden Seiten in den mobilen Ergebnissen im Vergleich zu Desktop schlechter ab.

Mobile SEO im Blick: Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten

Um die Mobilfreundlichkeit der Property zu überwachen, gibt es in der Google Search Console den Bericht „Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten„. Dieser zeigt für den Webauftritt aktuell sechs Optimierungspotenziale an.

nutzerfreundlichkeit mobil

Nach Auswahl des Optimierungspotenzials werden die betroffenen Adressen und weitere Informationen zum Problem angezeigt.

Optisches Abbild der Seite mit „Abruf wie durch Google“ erzeugen

Die Funktion „Abruf wie durch Google“ bietet Webmastern mehrere Anwendungsfälle. Sie erlaubt nicht nur, neue oder aktualisierte Inhalte an den sogenannten Suchmaschinenindex zu senden (und damit auffindbar zu machen), sondern die Website optisch darzustellen.

abruf wie durch google

Sie fragen sich jetzt womöglich, was das bringt: Google ist in der Lage, das Erscheinungsbild der Adresse zu analysieren und mit der Ansicht zu vergleichen, die Nutzer beim Zugriff auf die Adresse erhalten. Wenn zwischen den beiden Ansichten gravierende Unterschiede bestehen, dann Google nicht auf alle benötigten Dateien wie Bilder zugreifen. Das ist ein potenzielles SEO-Problem.

Unterschied zwischen Google Search Console und kostenpflichtigen SEO-Tools

Während kostenpflichtige SEO-Tools Daten bei Google abfragen (allem voran Positionsabfragen für einzelne Keywords, um daraus eine Sichtbarkeit zu berechnen), kommen die Daten in der Google Search Console direkt von Google und sind kostenfrei nach Bestätigung der sogenannten Property abrufbar. Im Bezug die angezeigten Suchanfragen sind die Daten der Google Search Console nicht nur genauer, sondern auch wesentlich detailreicher. Während kommerzielle SEO-Tools bei der Auswahl der abgefragten Suchanfragen (finanzielle) Grenzen gesetzt sind und deshalb eher einen repräsentativen Ausschnitt des Suchverhaltens abbilden, zeigt die Google Search Console wesentlich mehr Daten.

Über die in der Search Console verfügbaren Funktionen lässt sich auf Rankingfaktoren schließen. So ist es unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten wenig sinnvoll, eine Auswertung zu strukturierten Daten zu entwickeln und die dazugehörigen Daten vorzuhalten, wenn strukturierte Daten für Google nicht wichtig wären.

Der entscheidene Vorteil von SEO-Tools liegt darin, dass die Daten nicht auf bestätigte Webauftritte beschränkt sind. Entsprechend erhält man über SEO-Tools einen Einblick darüber, wie Konkurrenzwebsites in der Google-Suche abschneiden. Zudem kann analysiert werden, wer überhaupt die Websites sind, die mit dem eigenen Webauftritt um viele Suchanfragen konkurrieren. Zudem bieten SEO-Tools in der Regel eine Rankinghistorie über mehr als die 90 Tage, in denen Google Search Console die Daten zur Verfügung steht. Abhilfe schafft hier die separate Abspeicherung der Suchanalyse-Daten über die Google Search Console API.

Sie möchten mehr über die Google Search Console erfahren? Dann empfehle ich Ihnen mein Buch „SEO mit Google Search Console“. Das finden Sie unter anderem bei Amazon.

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