SEO Campixx 2014 Megarecap

An manchen Tagen läuft es einfach! Einer dieser Tage war der 6. November 2013, als wir uns beim F5-Battle satte 7 Tickets für die SEO Campixx sichern konnten. Demzufolge zeigten wir am vergangenen Wochenende eine enorme Präsenz und haben diverse Vorträge besucht. Was wir von der Campixx 2014 mitnehmen konnten, erfahrt ihr hier. Aktuell sind wir dabei, eventuell hochgeladene Slides zusammenzutragen.

Logo SEO Campixx 2014

Alle besuchten Vorträge am Samstag beziehungsweise Sonntag. Wer zum Next Level Day möchte, klickt hier.

SEO Campixx 2014: Der Samstag

Folgende Vorträge hat das Team am Samstag besucht

Stanislav Maer: SEO International

Worum ging es?
Um Tipps und Hinweise, wenn man vor hat sein Projekt international auszurichten. In einer offenen Runde wurden Fragen zu Themen wie länderspezifische TLDs, Serverstandorte, Projektmanagement Tools Monitoring und Teamaufbau besprochen.

Was war die Hauptnachricht?
Länderspezifische TLDs sollte man vor allem dann verwenden, wenn man sein Hauptprojekt in vielen Ländern (z.B. in ca. 40 Ländern) ausrollen möchte. Die motiviertesten französischen Muttersprachler findet man in Marokko 😉
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Stephan Walcher: Onpage Analyse mit Microsoft Excel

Worum ging es?
Um die Möglichkeiten, gecrawlte Daten zusammenzutragen und mittels Excel zusammenzuführen und analysieren. Dazu lieferte er direkt passende Formeln, mit denen Daten zusammengeführt werden könnnen.

Was war die Hauptnachricht?
Die Kombination aus dem Screaming Frog Crawler und Excel bietet eine wunderbare Möglichkeit, Daten zu analysieren und visualisieren.

Slides
http://de.slideshare.net/StephanWalcher/campixx-2014excel-kopie
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Alexander Merkel: Effizientes Crawling ohne Screaming Frog!

Worum ging es?
Neben Screaming Frog und dem Microsoft SEO-Toolkit gibt es mit dem Tool Scrapy eine weitere Möglichkeit, Daten zu crawlen.

Was war die Hauptnachricht?
Scrapy eignet sich perfekt dazu, nur benötigte Daten einer Domain zu analysieren. Durch Anpassung der Phyton-Skripte ist es möglich, zum Beispiel Seiten von Wettbewerbern auf die Verwendung von Mikroformaten zu überprüfen.
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Tobias Schwarz: Webseiten sinnvoll strukturieren

Worum ging es?
Tobias zeigte, wie sich die interne Verlinkung auf die Erreichbarkeit von Inhalten auswirkt. Mit teilweise einfachen Änderungen ist es möglich, die „Crawltiefe“ so zu optimieren, dass sowohl Suchmaschinen als auch Nutzer einfacher zu den Inhalten gelangen.

Was war die Hauptnachricht?
Mit Links von den richtigen Stellen zu den richtigen Stellen lässt sich die Erreichbarkeit von Inhalten wesentlich verbessern. Der Linkjuice fließt besser durch die Seite und Rankingverbesserungen sollten sich einstellen.
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Sandro Wittkopp, Simon Pokorny: Das liest doch eh keiner-SEO Texte im E-Commerce

Worum ging es?
So denken Viele über die oft langweiligen und sehr Keyword-lastigen SEO-Texte in Online Shops. Ist das aber tatsächlich so?

Was war die Hauptnachricht?
Laut den von Simon Pokorny und Sandro Wittkopp präsentierten Testergebnissen ist es eher das Gegenteil. Gute Texte in Online Shops verlängern die Verweildauer der Käufer auf den Seiten und erhöhen die Conversions! Der Vortrag von den Jungs war reich in Daten von durchgeführten Tests, die diese Hypothese kräftig belegten. Im Anschluss wurde diskutiert was einen guten Text ausmacht und wer diese am besten schreiben soll. Ein sehr interessanter Beitrag!
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Katrin Diener: Möglichkeiten einen Link von einer Zeitung zu bekommen

Worum ging es?
Katrin Diener hat der (link-)interessierten Zuhörerschaft aus der Sicht einer Redakteurin geschildert, wie man als Agentur bzw. Webmaster (noch am ehesten) einen der begehrten Links von Zeitungen bekommt. Wer ist der richtige Ansprechpartner? Wie sollte man vorstellig werden? Was muss man der Zeitung bzw. dem Redakteur an Mehrwert bieten können und was sind absolute No-Gos?

Was war die Hauptnachricht?
Ein spannendes Thema und der richtige Ansprechpartner sind schon mehr als nur die halbe Miete. Lokale Unternehmen haben es bei Zeitungen aus der Region immer einfacher – in jedem Fall muss aber der jeweilige Redakteur (und gleichzeitig erste Ansprechpartner) von „der Story“ überzeugt werden und selber Lust bekommen, über das Thema oder das Unternehmen zu schreiben. Man sollte nicht einfach nur plump nach einem Link fragen, sondern die Redaktion für seine Geschichte bzw. seinen Text begeistern – der Rest folgt im Idealfall ganz von alleine.
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Pascal Landau, Alexander Rosenthal: Dirty little Snippets

Worum ging es?
Sex sells! Das weiß jeder Marketer: auch Pascal Landau und Alexander Rosenthal mussten daran denken, als sie sich den Namen für ihren Beitrag ausgedacht haben. Es hat funktioniert! Der Saal war voll. Die Jungs haben uns gezeigt, wie man die Snippets aufpimpen kann.

Was war die Hauptnachricht?
Gestaltung von Rich Snippets endet nicht mit dem Einsatz der populären „Häkchen“. Es gibt viel mehr Möglichkeiten die Snippets auffälliger und interessanter zu gestalten: vom Authorship Markup bis zur Änderung von Fonts. Man sollte dabei beachten, dass ein Rich Snippet in verschiedenen Suchmaschinen oder in verschiedenen Browsern anders aussehen kann! Deswegen ist immer testen angesagt.

Slides
http://de.slideshare.net/MySEOSolution/dirty-little-snippets-seo-campixx-2014-slides-zum-vortrag

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Felix Meyer: Die ultimative Keywordrecherche

Worum ging es?
Unter dem Motto „Aus Keywords Sinn machen“ ging es um das Erstellen einer Keywordrecherche. Mit Hilfe einer Bespielrecherche zum Thema Kanaren wurden 6 Schritte der Keywordrecherche vorgestellt.

  1. Konkurrenz analysieren
  2. Daten sammeln
  3. Daten zusammenführen
  4. Keywords katalogisieren
  5. Daten auswerten
  6. Potenzial entdecken

Zur Auswertung der Daten und um Potenziale zu entdecken wurde Microsoft Excel in Verbindung mit Pivot-Tabellen genutzt.

Was war die Hauptnachricht?
Am Anfang ein großes Keywordset erstellen und die Daten der verschiedenen Quellen zusammenführen. Danach mit Hilfe von Excel und Pivat-Tabellen verschiedene Trends auslesen.
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Norman Nielsen: SEO International – How to scale up

Worum ging es?
Um Strukturen und Prozesse, die man benötigt, um internationale Domains zu steuern. Die Darstellung erfolgte am Beispiel von einigen Webseiten. Whisky und Gutscheine gabs auch 😉

Was war die Hauptnachricht?
Die SEO-Tools, die genutzt werden, müssen international einsetzbar sein. Zudem sollten die Mitarbeiter, die für ein spezielles Land arbeiten, sowohl Onpage als auch Offpage involviert sein, um ein Gesamtverständnis für das Projekt zu entwickeln. Wird eine Domain in einem neuen Land ausgerollt, so sollte im Vorfeld eine detaillierte Projektplanung mit Hilfe eines Projektmanagement Tools aufgesetzt werden. Am Ende ist es wichtig stets Learnings mitzunehmen, die in das nächste internationale Projekt mit einfließen können.
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Jörg Wukonig: So optimiert man (s)eine SEO Agentur

Worum ging es?
Mit 15 Jahren Selbstständigkeit in der Vita kann Jörg Wukonig auf zahlreiche Erfahrungen, Erlebnisse und Entscheidungen zurückblicken, mit denen er seine Agentur über die letzten Jahre stets optimieren und seine Mitarbeiter entsprechend motivieren konnte. Es wurden „10 Erfolgsbereiche“ bzw. Ansatzpunkte vorgestellt, an denen Mitarbeiter, Manaeger und Unternehmer gleichermaßen für sich arbeiten können.

Was war die Hauptnachricht?
Die wichtigste Erkenntnis: Man sollte nicht in einem Unternehmen, sondern an einem Unternehmen arbeiten. Die Performance einer Agentur ist in erster Linie von der Performance der Mitarbeiter abhängig – Organisation und Struktur sind das A und O und mit den richtigen Tools, der entsprechenden Einstellung und vor allem einer gesunden Work-Life-Balance kann nicht nur die Motivation im Unternehmen gesteigert werden, sondern zudem auch die Effizienz.
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Valeska & Franziska Neubert: SEM & SEO – Kanalübergreifende Synergieeffekte nutzen und beide Bereiche gezielt optimieren

Worum ging es?
Bekannt als „die Neubert Zwillinge“ stellten die Referentinnen einige interessante Synergiepotenziale aus SEO und SEM vor und fassten diese in 12 Punkten zusammen. Denn nicht immer ist „SEO“ die richtige Strategie für den Kunden. So sollte zum Beispiel strikt getrennt werden zwischen Informationsbedürftigen Keywords oder Keywords mit einer Kaufabsicht. Je nach Themenschwerpunkt und Konkurrenz können auch beide Kanäle genutzt werden.

Was war die Hauptnachricht?
Die Daten aus Analytics und Adwords auch für SEO-Potenziale nutzen. Bestsellerprodukte im SEA auch für SEO nutzen und eine Landingpage bauen. Zu teure Keywords für SEA im Seobereich pushen. Schlechte Conversions im SEA durch SEO unterstützen. Gute Conversionkeywords auch für Snippets nutzen und vieles mehr.
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Uli Lutz, Johannes Mehlem: Rich Snippets // Linking Reconsideration Requests

Worum ging es?
Sehr interessant und lehrreich war die Session von Johannes Mehlem und Uli Lutz (Google Deutschland). Die Google Mitarbeiter lieferten u.a. einen interessanten Einblick über die Zahlreichen Möglichkeiten der Snippet Optimierung und stellten unterstützende Tools vor. Im zweiten Teil zeigte Uli Lutz den Weg auf, wie ein Reconsideration Request erfolgreich gestellt wird und was man bei der Antragsstellung alles beachten sollte.

Was war die Hauptnachricht?
Interessant: Deutschlandweit werden im Monat 1.500 Requests eingereicht (350 pro Woche) – global 18.000/Monat. Zudem wurden ein paar Mythen entkräftet. 1.) Ja, jeder Antrag wird manuell bearbeitet. 2.) AdWords Kunden erhalten keinen Vorrang bei der Bearbeitung. 3.) Anträge können mehrfach gestellt werden, sollten sich jedoch wesentlich vom vorherigen Antrag unterscheiden. Schon dafür hat sich der Vortrag gelohnt!
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Holger Etzel und Martin Gaulke: Google Quality Rater Guidelines

Worum ging es?
Die Quality Rater Guidelines von Google werden an Studenten herausgegeben, die Webseiten auf Ihre Qualität untersuchen. Sie können einen Hinweis darauf geben, welches Algorithmus-Update demnächst von Google kommen könnte. Als Beispiel wurde hierbei der Zugang zur Seite genannt. Vor kurzem sind erst Seiten abgestraft worden, deren Auftritt mit einer Werbeeinblendung begann und keinen barrierefreien Zugang ermöglichten (jeder kennt die lustigen Kreuze, die die Anzeige nicht schließen, sondern sie in einem neuen Tab öffnen). Die Guidelines umfassen 200 Seiten. Untersucht werden unter anderem Usability, Trust-Elements, das Ziel der Seite sowie (sehr relevant) der Nebencontent (Kommentare, Hinweise, Druckbutton, Bewertungseinrichtungen etc.).

Was war die Hauptnachricht?
Die Guidelines enthalten nicht umsonst das Wort „Quality“. Hier wird der Trend zunehmend hingehen. Jeder sollte sich fragen: Welche Interaktion stelle ich dem User bereit, weiß der Nutzer, was ich mit meiner Seite will und kann er sich ganz leicht zurechtfinden?
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Kaja Keim: Der Weg zum perfekten Seo-Report geht weiter

Worum ging es?
Bereits im letzten Jahr bekam Kaja Keim sehr viel Zuspruch von den Teilnehmern Ihres Workshops. Dieses Mal hat sie ihre Umfrage etwas offener gehandhabt und keine Antworten vorgegeben sowie Ihren Fokus auf die Kunden gelegt, was diese sich in ihrem Agentur-Report wünschen.

Was war die Hauptnachricht?
Der Trend geht dazu sich den Kunden auch ein Stückweit zu erziehen sowie klare Ziele festzuhalten, die für die Agentur auch messbar sind. Von Seiten der Kunden gibt es vermehrt den Wunsch die Mitbewerber-Performance AUCH zu erfahren sowie klare Anweisungen zu geben, was auf Seite des Kunden für den Erfolg zu tun ist.
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Alexander Gillich, Markus Sommer: Traffic aus der Tube

Worum ging es?
Wie erhalte ich Traffic durch You Tube? Von der Kanaloptimierung, Schwierigkeiten von Urheberrechten und der Handhabung von Google AdWords für Kampagnen. Durch das Einstellen von fiktiven CTA-Overlays können auf eigenen Videos Links auf die externe Website gestellt werden. Ein Geheimtipp für kleinere Channels!

Was war die Hauptnachricht?
You Tube hat noch nicht so strenge Rankingfaktoren wie Google und lässt ein auf ein Keyword verlinktes Video in den SERPs noch besser ranken. Zudem können auch Videos von anderen Videoplattformen und selbst gehostete Videos in der Universal Search von Google angezeigt werden.
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Jörg Erdmann: 9,5 Millionen Links sind einer zuviel – die finanzen.de Penalty aus der Inhouse-Perspektive

Worum ging es?
Das Finanzportal finanzen.de wurde von Google abgestraft. Schuld daran war der zu exzessive Linkaufbau, welcher auch zu einem hohen Sichtbarkeitsverlust führte. Jörg Erdmann erzählte sehr ausführlich welche Gegenschritte eingeleitet wurden und wie der Reconsideration Request ablief. Das Finanzportal finanzen.de hatte mit den durchgeführten Schritten Erfolg und kann dadurch wieder mehr Sichtbarkeit verzeichnen.

Was war die Hauptnachricht?
Bei einer Abstrafung durch falschen Linkaufbau sollte man sehr gründliche arbeiten und das Backlinkprofil sehr detailliert scannen. Natürlich sollte man schon beim Linkaufbau mit Weitsicht agieren und nur Links mit Substanz aufbauen.
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SEO Campixx 2014: Der Sonntag

Folgende Vorträge hat das Team am Sonntag besucht

Amine Specht: Duplicate Content – wie geht Google momentan damit um?

Worum ging es?
Duplicate Content ist ein Problem, mit denen sich Webmaster insbesondere von großen Websites herumschlagen müssen. Ob von interner oder externer Natur: Gleiche oder ähnliche Contentblöcke auf mindestens zwei unterschiedlichen Domains resultieren immer in Rankingnachteilen – Amine Specht hat in einem eigenen Test geprüft, wie gut Google DC erkennt und welche Domains letztendlich im Ranking bevorzugt werden.

Was war die Hauptnachricht?
Google ist derzeit noch nicht zu 100 % in der Lage zu erkennen, welcher Text bzw. Contentblock im Allgemeinen das Original ist und was nur eine Kopie ist. Der Test hat ergeben, das gezielter DC (mit 30 % Eigenanteil, 40 % Eigenanteil etc.) oftmals besser im Ranking platziert wird als der eigentliche Text, von dem „geklaut“ wurde. Die Platzierung des Keywords ist zudem ebenfalls von großer Bedeutung – es hat einen Einfluss auf die SERPs, ob das gesuchte Keyword im DC oder im uniquen Teil steht.
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Johann Moor: Mobile – SEO Best Cases

Worum ging es?
In knackigen 20 Minuten wurde ein guter Überblick darüber geliefert, was man bei der Erstellung seiner mobilen Seite beachten sollte – was in dem Zusammenhang unerlässlich ist und wo der ein oder andere Fallstrick lauert.

Was war die Hauptnachricht?
Kurz und knapp ist die Quintessenz des Vortrags folgende: 1. Die Mobile-Seite sollte nicht ranken (sondern die Desktop-Seite), 2. Ziel sollte es sein, Duplicate Content zu vermeiden, 3. die User-Agent-Erkennung und eine korrekte Weiterleitung sind extrem wichtig.
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Karl Kratz: Feine Online-Inhalte

Worum ging es?
Um „strukturierte Kreativität“. Unter dem Einfluss von Süßkram und der Vorfreude auf Wodka gab Karl Kratz seinen Zuhörern Impulse, wie man den Content auf seiner Seite kreativ und reichhaltig gestalten kann und seinem Leser damit einen – Achtung! – tatsächlichen Mehrwert bieten kann.

Was war die Hauptnachricht?
Kreativität und strukturiertes Vorgehen schließen sich nicht zwingend aus. Bevor man mit seinem Projekt startet, sollte man allerdings erst einmal die Ressonanz testen. Gut geeignet: Prototyping und Early-Bird-Systeme. Wenn dann noch ein klares Ziel definiert und das Produkt auf unterschiedlichsten Ebenen betrachtet und beschrieben wird, könnte das die halbe Miete sein.
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Stephan Czysch: Wo ver(sch)wendet Google Crawling Ressourcen?

Worum ging es?
Um den Unterschied zwischen Crawling und Indexierung und warum es wichtig ist, das Crawling-Verhalten von Google mittels einer Logfile-Analyse zu untersuchen. Dazu gab es eine Anleitung zur Analyse eines Logfiles mit Microsoft Excel. Bei einer untersuchten Domain waren weniger als 10% der gecrawlten URLs rankingrelevant. Die restlichen Aufrufe erzeugten unnötige Last auf dem Server.

Was war die Hauptnachricht?
Nicht immer crawlt Google eine Website so, wie man es erwarten würde. Nur eine Logfile-Analyse bringt Licht ins Dunkel, denn SEO-Tools crawlen nicht wie der Googlebot.
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Rhea Moore, Evelin Krautz, Stephanie Kanitz: „Ich bin Teamleiter“ – Herausforderungen erkennen. Lösungen finden

Worum ging es?
In einer doch recht großen Diskussionsrunde ging es um Problematiken, die im Daily Business eines Teamleiters auftreten und wie diese gelöst werden können.

Was war die Hauptnachricht?
Den Respekt eines jeden Mitarbeiters muss sich jeder Teamleiter erst erarbeiten. Dafür sind vernünftige Teamstrukturen sowie gerechtfertigte Kritik und Lob essentiell und die Grundlage überhaupt. Teamleiter müssen z.T. vergessen, dass sie SEOs sind und sollten sich verstärkt mit Social Skills und Psychologie auseinandersetzen. Zudem muss jeder Mitarbeiter immer individuell betrachtet werden.
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Marcell Sarközy, Zeljko Jeremic: Was man beim Relaunch einer großen Webseite beachten sollte – Learnings aus dem Relaunch der tz München

Worum ging es?
Die tz München ist im Dezember 2013 von tz-online.de zur nicht konnektierten Domain tz.de umgezogen. Zudem wurde ein Responsive Layout aufgesetzt alle Strukturen der Webseite wurden erneuert. Der Domainumzug erfolgt technisch sauber, jedoch war das Ergebnis nicht wie gewünscht.

Was war die Hauptnachricht?
Laut Google muss eine alte Domain komplett leer sein, d.h. auch alle Subdomains müssen im Umzug involviert sein. Erst dann wird der Domain-Umzug vollständig von Google anerkannt. War der Domain-Umzug soweit erfolgreich und alle nachträglichen Fehler, z.B. Weiterleitungen, sind ausgebügelt, heißt es abwarten, bis die neue Domain an Stärke gewinnt. Oder wie Google sagt: „It’s a time game.“.
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Mór Jánose Deák: SEO in Osteuropa

Worum ging es?
Es wurden die zwei bekannten Suchmaschinen Seznam und Yandex und deren Rankingfaktoren erläutert. Yandex wird von einer Suchmaschine, zu einer „Beratungsmaschine“ mit sogenannten „Inseln“ für den höchstmöglichen Nutzen und Service. Zudem wurde Sputnic.ru, das Suchmaschinenprojekt von Putin selbst, angesprochen, welches Yandex aus Russland verbannen soll. Vkontakte, eine Mischung aus Facebook, Soundcloud und Kino.to hat die Community Schirmherrschaft in Russland. Da keine Werbung möglich ist, muss hier mit gutem Content gearbeitet werden.

Was war die Hauptnachricht?
Wer nach Osteuropa will, muss zunächst den Markt verstehen. Suchmaschinenverhalten und Social Media Nutzung sind nur zwei Beispiele, die bei der Methodik zu beachten sind. Die Plattform VKontakte bietet sehr viel Potential den Markt zu erreichen.
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Svenja Hintz: Semantic Search: SEO, Marketing and Content for the Future

Worum ging es?
Semantik spielt eine immer größere Rolle in der Funktionsweise von Google – dank Hummingbird werden die Suchanfragen der Benutzer wesentlich zuverlässiger interpretiert und somit die Suchergebnisse immer passender. Google entwickelt sich immer mehr von einer Such- zu einer Antwortenmaschine, da es durch komplexe technische Zusammenhänge und der eigentlichen User-Experience „sprechen lernt“ und somit ein immer zuverlässigerer Begleiter im Alltag wird.

Was war die Hauptnachricht?
Google lernt sprechen: Buchstaben, Zahlen und Wörter sind alles Symbole, mit denen Menschen seit Denkzeiten kommunizieren und wichtige Informationen schnell und kompakt austauschen können. Google wurde in den vergangenen Monaten immer besser dahingehend optimiert, dass gezielte Fragen und Zusammenhänge mithilfe des Knowledge-Graphs erkannt werden können. „Wann ist Obama geboren?“ und „Wo ist Obama geboren?“ werden mittlerweile als völlig eigenständige Suchbegriffe erkannt und direkt von Google beantwortet. Google entwickelt sich allgemein durch die Optimierung der Universal Search im Zusammenspiel mit dem Knowledge Graph immer mehr zu einem Magazin, dass einem unzählige Informationen zu einem bestimmten Thema (= Keyword) in den verschiedensten Formen, Ausführungen, Bildern und Grafiken liefert.
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Ingo Henze: Bilder/Video SEO, Bildersuche ohne Bilder

Worum ging es?
Um Bilder-SEO 🙂 Ingo Henze hat mit uns seine Erfahrungen und Tricks bzgl. der Optimierung der Bilder für die Bildersuche geteilt. Schöner und informativer Beitrag. Martin Mißfeld, war leider nicht da. Gute Besserung, Martin!

Was war die Hauptnachricht?
Regel Nr. 1: Google liebt Bildergalerien.
Regel Nr. 2: Bilder, die gut ranken, nie anfassen.

Diese Regeln sollte man sich auf jeden Fall merken! Darüber hinaus erfuhren wir, wie man mit Seiten in der Bildersuche ranken kann, auf denen keine Bilder zu finden sind (Beispiel: Seite: http://obst-bilder.de/kirschen/) … und vieles mehr- sehr empfehlenswert!
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SEO-Agentur goes Google AdWords Partner

Worum ging es?
Sven Deutschländer stellte uns bei seinem Vortrag den Weg zur „Google AdWords Professional“ Qualifikation und zur individuellen Zertifizierung dar. Im Fokus des Slots, der einen echten Workshop-Charakter hatte, stand die Vorstellung der aktuellen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zertifizierung. Zudem ging er näher auf den MCC (My Client Center) und deren Bedeutung, beantwortete in einer sehr aktiven Diskussionsrunde zahlreiche Fragen und die Zuhörer erhielten einen Einblick in die Google AdWords Qualifizierungsprüfungen.

Was war die Hauptnachricht?
Meine Learnings daraus sind, dass SEO und AdWords nicht einfach „nebenbei“ bearbeitet werden können und durch die hohe Steuerungsquote eine Art Omnipräsenz erreicht werden kann. Zudem benötigt jede SEO-Agentur auf dem Weg zur SEO- & SEM-Agentur einen ganzheitlichen strategischen Ansatz.

Slides
http://de.slideshare.net/sdbln/seo-profiberlin-seocampixx2014
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Nils Kattau: Mehr Erfolg bei der Landing Page Optimierung

Worum ging es?
Anhand von Live Beispielen von Teilnehmern folgte Nils seinem Motto „Consulting by insulting“ und zeigte, welche Änderungen man an den gezeigten Webseiten durchführen konnte.

Was war die Hauptnachricht?
Das Thema Landing Page Optimierung bietet ein riesiges Potenzial und auch alte Hasen machen nicht alles richtig. Das gute alte Repitiliengehirn sollte durch Slider und einfliegende Botschaften nicht zu sehr gereizt werden.
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Robert Eilenberg: Internal Linking Best Practice

Worum ging es?
Robert zeigte uns, wie die interne Verlinkung bei Sixt funktioniert und wie semantische Beziehungen hergestellt werden können. Durch schlaue Algorithmen steuert er die internen Verlinkung so aus, dass eventuell „unnötige“ Links entfernt werden können, ohne dass das Ranking davon beeinflusst wird.

Was war die Hauptnachricht?
Die interne Verlinkung bietet ein großes Potenzial für die Optimierung. Thematisch passende Seiten sollten für Suchmaschinen und Nutzer miteinander verlinkt werden. Mit etwas Geschick kann man das Ranking einer Seite auch nach dem Abbau einiger internen Links konstant halten.
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Alexander Geißenberger & Fabian Nesensohn: 10 Best Practices im SEO Management

Worum ging es?
Welchen Kunden willst du eigentlich haben? Wie sieht deine Beziehung zum Kunden aus? Warum der richtige Umgang mit Kunden und Mitarbeitern ein Erfolgfaktor ist. Anhand von 10 Punkten führte die Referenten durch das Thema und bezogen die Teilnehmer mit ein.

Was war die Hauptnachricht?
Nicht immer ist dem Kunden der Wert der Arbeit der Agentur bewusst und auch das Verständnis über SEO fehlt an der ein oder anderen Stelle. Ein gutes Verhältnis zwischen Kunde und Agentur ist hilfreich, um Probleme und Unzufriedenheiten aus dem Weg zu räumen und gemeinsam mehr zu erreichen.
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Next Level day

Bereits am Freitag fand der Next Level Day statt. Natürlich waren wir auch auf diesem vertreten.

Julius van de Laar: Storytelling, BIG Data und Microtargeting – welche Innovationen lassen sich aus dem politischen Campaigning übertragen?

Worum ging es?
Obama Wähler wurden nicht durch Fakten, sondern über emotionalem Storytelling zu Anhängern. Aus den gegebenen demografischen Daten und dem bisherigem Wählerverhalten wurden zunächst die am leichtesten zu beeinflussenden potentiellen Obama Wähler über Online Marketing Kanäle wie Facebook und Email-Marketing angesprochen. Über Lifestyledaten (Abo und Bonuspunkte), den folgenden Fanseiten und Supporter Data (Spenden) kann auf das Wählerveralten und die dafür benötigte Marketing Maßnahme geschlossen werden

Was war die Hauptnachricht?
Gut strukturierte und gepflegte Zielgruppen- und Personenprofile ermöglichen eine zielgerichtete und effektive Ansprache insbesondere Minimierung von Streuverlusten. In Data Targeting investieren und diese nutzen um mit einer authentischen und erwarteten Rolle auf dem Markt spielen zu können.
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Katia Saalfrank: Authentisches Marketing und Medienkompetenz

Worum ging es?
Das Interview handelte weniger von Marketing, da die Super Nanny Katia Saalfrank (www.familiensprechstunde-saalfrank.de) des Öfteren beteuerte, keine Ahnung vom Marketing zu haben. Eher wurde über die allgegenwärtige Verwendung des Smartphones und den inneren Zwang, alles immer auf einmal machen zu wollen, debattiert.

Was war die Hauptnachricht?
Die Nutzung von Smartphones ist nichts Negatives und sollte auch nicht unseren Kindern verboten werden. Jedoch sollte sowohl hier, als auch beim Telefon oder im Emailpostfach eine Grenze gezogen werden wann und wie oft man für andere erreichbar sein möchte.
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Kathleen Jaedtke, Filiz Gündogmus: Attributionsmodell in der Zukunft

Worum ging es?
Wie kann das bislang statische Attributionsmodell auf die Nutzung der Offline und Online Kanäle inklusive der unterschiedlichen Device Möglichkeiten übertragen werden? Das Erkennen von Wechselwirkungen der jeweiligen Touchpoints wird dadurch immer schwieriger.

Was war die Hauptnachricht?
Das Attributionsmodell muss dynamischer werden, um auf die unterschiedlichen Kanäle und Devices angepasst werden zu können.
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Jens Altmann: Gesellschaft 2020 – Skizze einer Version

Worum ging es?
In seiner Skizze konzentrierte er sich vor allem auf technische Veränderungen bis zum Jahre 2020. Er vergleicht dabei gesellschaftliche Veränderungen mit dem Lebenszyklus von Produkten, wobei ein Produkt durch ein neues abgelöst wird. Derzeit befinden wir uns in einer Phase des Umbruchs. Aufgrund der Schnelllebigkeit tritt aktuell ein Sättigungsprozess ein sowie ein verändertes Bewusstsein für unseren Umgang mit der Technik.

Was war die Hauptnachricht?
Der Bereich eHealth, Augmented Reality, 3D Drucker und Co. wird stärker in den Alltag integriert sein. Des Weiteren kommt es zu einer Steigerung der Kreativität, einem veränderten Bewusstsein für Work-Life-Balance und Ernährung und einem Drang zur Selbstverwirklichung.
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Joachim Graf: Marketing 2020: Strategien für die Granularisierung der Welt. Über Gadgets, Tools und Rattenfänger

Worum ging es?
Um eine Aussage treffen zu können, was 2020 sein wird, orientiert sich iBusiness an stabilen Entwicklungen der Vergangenheit und konstatiert, was sich NICHT verändern wird. So ist mobile Payment und, mobile Internetflat sowie Datenklau immer noch nicht abgeschlossen und besonders technisch noch nicht in der Gesellschaft angekommen. Anders als Jens Altmann, sieht Joachim Graf technische Veränderungen als sehr langfristige Veränderungen an.

Was war die Hauptnachricht?
Unsere Umgebungsintelligenz nimmt bis zum Jahre 2020 zu, es gibt mehr Patchworkjobs mit flachen Hierarchien, es wird Nachfragemärkte statt Anbietermärkte geben, der Kunde wird somit mächtiger, Unternehmen werden stärker nach innen und außen kommunizieren müssen. Im Hinblick auf Online-Marketer werden die einzelnen Disziplinen stärker zusammenwachsen und voneinander abhängig sein, es wird keine anderen Tools, sondern nur noch mehr geben, Endgeräte werden zunehmend verschwinden und die Echtzeitkommunikation nimmt zu. Kurz: Es kommt es in vielen Bereichen zu einer Granularisierung – die Welt wird kleinteiliger.
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Tobias Schwarz: Data driven websites – Datennutzung in der Zukunft

Worum ging es?
Als Hauptproblem wurde festgestellt, dass bei DefShop nur 300.000 URL’s indexiert waren, wovon nur sehr wenige relevant sind laut Analytics. Um die wichtigen herauszufinden, wurde auf mehrere Tools zurückgegriffen, bei denen ein Faktor als Vergleich herangezogen werden konnte: DIE URL! Diese als Basis ermöglicht einen Vergleich der Leistung. Die Aufgabe lautete: trafficrelevante Seiten ausfindig machen und diese indexieren lassen. Sowie unwichtige wegzulassen.

Was war die Hauptnachricht?
Es gilt mithilfe mehrerer Tools Daten zu bekommen, die Schnittmengen zu identifizieren, die relevant sein können und sich nicht allein auf ein Tool zu verlassen.
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Weitere Recaps

http://www.guymax.de/seo-campixx-2014-recap/
http://www.macseoblog.de/seo-campixx-2014-meine-slides-und-recap/
http://felixbeilharz.de/die-seo-campixx-kommt-in-die-jahre-und-erneuert-sich-seo-campixx-recap-2014/

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Kommentare (7)

  • Sebastian Blum Antworten

    Wobei ich es schade finde, dass keiner von Euch auf meinem Vortrag war 🙂 nächstes Jahr dann

  • Kevin Friedersdorf Antworten

    Top-Recap…auch wenn ich selbst nicht da sein konnte – jetzt bin ich allen die da waren schon viel näher und das in nur knapp 10 Minuten! Perfekt 🙂

  • Boris Antworten

    Clicks hat nun auch seinen Campixx-Bericht online gestellt und wir haben dies interessante Recap unter http://www.clicks.de/blog/seo-campixx-2014-der-clicks-recap/ mit aufgenommen.

  • Mór János Deák Antworten

    Hey Stephan,

    danke für Deine Erwähnung! Gerne würde ich dir die Präsi zusenden, damit du diese veröffentlichen kannst. Schreib mir einfach eine E-Mail;)

    VG
    Mór

  • Pascal Antworten

    Hey Stephan,
    zu meinem Vortrag sind die Slides (inkl. Recap ;)) jetzt online unter http://www.bitcoins-kaufen.org/seo-campixx-2014-recap.html#dirty-little-snippets

    Viele Grüße
    Pascal

  • Julian Antworten

    Hi Stephan,

    schön ausführliches Recap. 🙂 Gibt es die Slides zu deinem Vortrag auch zum Nachlesen? Hört sich sehr interessant an, wobei ich jetzt aber keine konkrete Idee hätte wie ich so eine Logfile Auswertung anginge.

    Beste Grüße,
    Julian

  • Pingback: SEO Campixx 2014 Recap | Paseo Marketing Blog

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