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OMX & SEOkomm 2018 – Recap

Wenn Salzburg bzw. Oliver und Uschi Hauser zur OMX und SEOkomm rufen, folgen wir dieser Einladung natürlich. Zusammen mit unserem Geschäftsführer Stephan Czysch machten wir uns in diesem Jahr auf den Weg in die gemütliche Mozart-Stadt, um mehr über SEO und Online Marketing zu lernen. In diesem Recap-Beitrag präsentieren wir euch unsere persönlichen Highlights von beiden Konferenzen.

Kurz vorweg: In diesem Jahr wurde Stephan Czysch dazu eingeladen, einen Vortrag über das Thema „Shop-SEO: Durch Datenanalyse zu besseren SEO-Rankings“ auf der SEOkomm zu halten. Wer Interesse an den Slides hat und nicht abwarten kann bis der Veranstalter die Folien freigibt, nimmt einfach Kontakt zu uns auf und schreibt eine E-Mail an seokomm@trustagents.de.

Unsere Highlights der OMX 2018

Charles Bahr: „So erreichen Marken im digitalen Zeitalter die Teenager von heute“

Mit gerade einmal 16 Jahren präsentierte Charles Bahr seine Sichtweise, wie man die Generation Z adäquat über Social Media erreichen und Marken platzieren kann. In einer durchaus leicht frechen, aber dennoch symphatischen Art und Weise zeigte er auf, dass die Plattformen der Teenager nicht in erster Linie Facebook und Twitter, sondern insbesondere TikTok und Twitch (die bisher sicherlich nicht jeder von uns kennt) sind. Aber auch WhatsApp (Stories), YouTube, Instagram und Snapchat sind in der Zielgruppe beliebt.
Die Session mit Charles war aus zweierlei Perspektiven interessant. Aus Marketer-Sicht ist es gut zu wissen, wie die neue Generation tickt und in welchen Medien sie vor allem wie aktiv ist. Aus Eltern-Perspektive stellt man sich aber natürlich auch einige Fragen, wie man seine eigenen Kinder hinsichtlich Mediennutzung eigentlich erziehen möchte.

André Morys: „Disruption im Kopf des Kunden: Fünf konkrete Handlungsfelder für mehr Wachstum“

In seiner typisch humorvollen Art nahm Andé Morys kein Blatt vor den Mund und sprach die eigentlichen Wachstumsbremsen in Unternehmen an. Aus seiner Sicht ist oftmals die Organisation selbst der eigentliche „Conversion-Killer„. Hierzu spannend ist der Blick auf eine Statistik, die aufzeigt, dass 52% der Fortune 500 seit dem Jahr 2000 nicht mehr existieren. Ebenso wie wir Menschen nur eine begrenzte Zeit auf Erden haben, müssen sich auch Unternehmen vor Augen führen, dass sie „sterben“ werden. Um dies möglichst lang hinauszuzögern, gab André Morys Hinweise, worauf eine Organisation Wert legen sollte. Hier unsere daraus nochmal zusammengefasste Version:

  1. Erkenne den Cargo-Kult in deinem Unternehmen: Baue gute, iterative Prozesse, um die wahren Wachstumstreiber zu identifizieren.
  2. Alles basiert auf dem Kundenbedarf: Verkaufe eine Lösung, keine Produkte (Bsp. kein Bohrer, sondern die Lösung das Bild an die Wand zu bringen).
  3. Bedenke den Dunning-Kruger-Effekt: Realisiere den großen Einfluß vieler kleiner Maßnahmen und verkaufe ihn entsprechend für die nächst höhere Ebene.

OMX_Voll besetzt

Kaum Plätze frei (c) OMX

Robert Seeger/André Lampe: „Wirksamer Content für schwierige Fälle“

Weniger Vortrag, mehr Performance: Unterhaltsam und mit Live-Experimenten appellierten Kommunikationsprofi Seeger und Physiker Lampe an den Mut der Zuschauer, besseren Content auch bei anspruchsvollen Themen zu produzieren. Das Entscheidende dabei: echten Input für real existierende Menschen und nicht für eine anonyme Masse zu gestalten. Die Lösung: Mit der 3H-Methode (Herz, Hirn, Haltung) die Intelligenz der Menschen herausfordern, sie emotional ansprechen und mit dem Content Stellung beziehen. Fazit: Du kannst es nicht allen recht machen, aber mit einzigartigem Content kannst du auch mit geringem Kostenaufwand mehr erreichen.

Daniel Schmeh: „Attributionsmodelle verstehen und implementieren“

Daniel Schmeh sprach über das Thema „Attributionsmodelle“ und zeigte auf, dass Google Analytics standardmäßig nicht nach dem Last-Click-Modell, sondern nach dem Last-Non-Direct-Click-Modell funktioniert, das heißt wenn Nutzer zuvor einem Channel zugeorndet werden und sie ein paar Tage später über „Direct“ wiederkommen, werden diese Sessions nicht als „Direct“ gewertet, sondern dem letzten Channel zugeordnet. Wer auswerten möchte, wie hoch der tatsächliche Direct-Traffic-Anteil eines Projektes ist, sollte sich die GA-Dimension „Direct Session“ einmal näher anschauen. Im zweiten Schritt zeigte Daniel Schmeh auf, wie man mithilfe von R seine Conversion-Auswertungen präzisieren und über unterschiedliche, selbst gewählte Attributionsmodelle abbilden lassen kann. Hierbei wurde er sehr praktisch, so dass ein Blick auf sein Slidedeck sicherlich für viele Interessierte wertvoll sein wird.

SEOkomm_Bastian Grimm

Bastian Grimm auf der Bühne der SEOkomm (c) SEOkomm

Unsere Highlights der SEOkomm 2018

Marcus Tandler: „Keynote – Codename: Kona. Play!“

Was wäre eine SEOkomm ohne die Keynote von Marcus Tandler und seinen persönlichen Blick in die Glaskugel der Zukunft von Google und SEO? Wer sich traut Voraussagen über die Zukunft zu wagen, kann immer auch daneben liegen. Auch wenn man nicht bei jedem Punkt derselben Meinung sein muss, würden wir jedem raten, sich die aufgenommene Keynote auf Facebook einmal selbst anzuschauen und sich eine eigene Meinung zu bilden. Hier ist der Link zur Video-Aufnahme.

Bastian Grimm: „Data-driven Technical SEO: 20+ Tipps, um das Beste aus Logfiles herauszuholen“

Bastian Grimm war in diesem Jahr zwei Mal auf der Bühne. Hervorzuheben ist sein Vortrag zum Thema „Logfile-Analyse“, in dem er allumfassend einen Überblick über Server-Logs und der Analyse dieser gegeben hat. Da wir bei Trust Agents eine ähnliche Philosophie verfolgen, gab es in dem Sinne für uns zwar keine neuen Erkenntnisse. Wir freuen uns aber auf einen Einblick in das von Peak Ace im Google Datastudio entwickelte Logfile-Dashboard, um dieses mit unserer eigenen Fassung zu challengen. Die Folien sind bereits live und findet man hier.

Martin Splitt: „JavaScript SEO – a guided tour“

Aufgrund von schwammigen und teils auch irritierenden Aussagen war man in der Vergangenheit oftmals enttäuscht von den Sessions mit Google-Mitarbeitern. Martin Splitt hingegen begeisterte uns mit seiner Präsentation zum Umgang von Google mit JavaScript Websites. In verständlichen Worten erklärte er die Unterschiede zwischen clientseitigem, serverseitigem und hybridem JS-Rendering und welche Fallstricke sich daraus im SEO ergeben. In dem Zusammenhang war es auch nochmal schön von Google direkt eine Aussage zu hören, dass der Einsatz von Prerendering bei clientseitigen JS-Lösungen der empfohlene Weg ist. Damit bestätigt sich, was in der SEO-Szene bereits Konsens ist. Schön, wenn sich Google und die SEOs auch einmal einig über etwas sind.

Karl Kratz: „Alles Google, oder was? Identifikation relevanter Suchsysteme“

Wie sinnvoll ist es für Unternehmen, allein auf Google zu setzen? Warum sollten weitere Suchsysteme Berücksichtigung finden, um die Zielgruppe zu erreichen? Karl Kratz nimmt die Zuhörer in einem interaktiven Gedankenspiel mit auf die Reise in zukünftige und aktuelle SEO-Herausforderungen und ruft dazu auf, sich für einen langfristigen Erfolg möglichst breit aufzustellen.



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