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Google Data Studio: #1 Daten visualisieren und besser verstehen

Dass in heutigen Zeiten das Sammeln und Auswerten von Daten eine wichtige Rolle im Online-Marketing spielt, dürfte mittlerweile jedem bewusst sein. Denn die Einsicht in das Verhalten der Nutzer von Webseiten und Social-Media-Kanälen kann den Erfolg eines jeden Unternehmens entscheidend beeinflussen. Die Analyse der Onlineaktivitäten und das Messen der wichtigsten Performance-Indikatoren liefert Erkenntnisse, die einen Wettbewerbsvorteil sichern.

Um den richtigen Output zu erhalten, müssen Daten aber nicht nur richtig erfasst und verarbeitet, sondern auch entsprechend analysiert und visualisiert werden. Google Data Studio hilft genau dabei. Während viele andere Visualisierungs-Tools oft sehr hohe Kosten verursachen und häufig nur von Fachanwendern zu bedienen sind, bietet Google mit dem Data Studio eine kostenfreie und leicht zu bedienende Alternative – vorausgesetzt der Nutzer besitzt einen aktiven Google Account.

Marketing Performance Report in Google Data Studio Abbildung 1: Marketing Performance Report in Google Data Studio

 

Noch ganz neu aber bereits stark!

Die Datenquellen

In Data Studio können diverse Datenquellen direkt angezapft werden. Insbesondere die Verbindung zu hauseigenen Google-Produkten – wie Google Analytics, Adwords, Google Sheets oder Google BigQuery – ist mit einem Klick zu aktivieren. Hier wird die Stärke des Konzerns genutzt! Natürlich können auch herkömmliche MySQL- oder PostgreSQL-Datenbanken einfach verbunden oder nur csv-Daten in das System geladen werden.

Dass das Tool beliebt ist, beweist die relativ neue – im September 2017 veröffentlichte – Funktion: die sogenannten Community Connectoren (Abbildung 2). Wird eine Schnittstelle für interne Datenquellen eines Unternehmens benötigt, so kann diese mithilfe von Google Apps Script programmiert werden. Besitzt man keine Programmierkenntnisse und werden keine speziellen Daten benötigt, kann der Vorteil der Community genutzt werden. Bereits jetzt bietet die Datenbank 41 (Stand Oktober 2017) vordefinierte Schnittstellen zu unterschiedlichsten Daten. So stehen den Nutzern von Google Data Studio die Daten von Amazon, Bing, Facebook, Instagram, Linkedln und von vielen weiteren Webseiten zur Verfügung.

Google Data Studio – Community Connectoren Abbildung 2: Google Data Studio – Community Connectoren

Die Berichte

Wie jedes andere Tool auch bedarf Google Data Studio ebenfalls ein wenig Übung in der Handhabung. Das Interface muss kennengelernt und die Arbeitsweise des Werkzeuges angeeignet werden. Hier ist Data Studio klar im Vorteil, denn die Arbeitsweise ähnelt den anderen, bekannten Tools von Google. Diejenigen, die das Arbeiten mit Analytics, Adsense, Adwords und Co. bereits kennen, sind zusätzlich im Vorteil, da die Metriken und Dimensionen aus den entsprechenden Werkzeugen übernommen werden.

Allen Marketern und Analysten, die bei der Gestaltung von Dashboards in den herkömmlichen Tools an ihre Grenzen gestoßen sind, eröffnet Data Studio neue Möglichkeiten. Alle gängigen Charts können mit wenigen Klicks erstellt, angepasst und im Report beliebig verschoben werden.

Google Data Studio gibt den Kreativen Freiheit in der Gestaltung und verarbeitet Daten aus diversen Tools in einem Bericht– für eine bessere Vergleichbarkeit und signifikante Analysen.

Arbeitsumfeld von Google Data Studio Abbildung 3: Arbeitsumfeld von Google Data Studio


Daten und Berichte teilen

Aber nicht nur die bequeme Quellen-Verbindung und das benutzerfreundliche Arbeiten bieten Vorteile, sondern auch die praktische, von Google bekannte Rechte-Verwaltung findet hier Anwendung. So lassen sich Berichte und Quellen mit nur wenigen Klicks teilen: entweder nur zum Ansehen oder zum gemeinsamen Bearbeiten der Berichte.

 

Zusammenfassung     

Das Google Data Studio befindet sich zwar immer noch in einer Beta-Phase, kann jedoch bereits jetzt eine Vielzahl an Schnittstellen anbieten. Das ist vor allem für all diejenigen von Vorteil, die keine Programmierkenntnisse haben. Berichte erstellen und diese anschließend an Kollegen/Kolleginnen sowie Vorgesetzte weiterleiten, ist intuitiv möglich, wie bereits von anderen Tools von Google bekannt. Die Entwicklung des Tools wird vorangetrieben. Die Zahl der Nutzerberichte steigt und somit lassen neue Funktionen sicher nicht lange auf sich warten.

Auch immer mehr Kunden von Trust Agents nutzen Google Data Studio für ihre wiederkehrenden Reportings. Wenn neue Reports erstellt oder bestehende Reportings optimiert werden sollen, unterstützen wir an dieser Stelle sehr erfolgreich. Gerne geben wir auch Einführungs-Workshops in das Tool und schenken allgemeine Einblicke in die Welt der Marketing-Analyse.                                                                                                                                   

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Kommentare (2)

  • Oliver Hanstein Antworten

    Ist auch eine Einbindung von Google Tag Manager möglich?

    • Juraj Bugris Antworten

      Hallo Oliver,

      danke für Deine Frage. In die Reports selbst kann man keine externen Elemente einbauen, und deshalb auch den Google Tag Manager nicht in die Reports selbst integrieren. Die Idee, die Nutzung der Reports selbst zu erfassen, finde ich aber sehr spannend. Mal sehen, was Google uns da in Zukunft noch bietet.

      Falls Deine Frage eher war, ob man Daten aus dem Google Tag Manager direkt an das DataStudio senden kann, ist die Antwort ebenfalls „nein“. Aber man könnte ggf. ein Script schreiben, das Daten mit dem GTM sammelt und in ein Google Sheet schreibt. Dieses könnte dann direkt mit dem Google Tag Manager verbunden sein. Falls Du einen konkreten Anwendungsfall im Kopf hast, melde dich gern bei uns.

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